Es währe doch schon auch in der Mikrotechnik ein Pneumatiksystem einsetzen zu können. Aber wie verhält es sich mit der massstäblichen Druck, Dichte, Viskosität usw.?

Druck:

In der Kraftformel F=m*a ist die Masse enthalten, somit ist die Längendimension in der dritten Potenz enthalten. Die Fläche ist proportional zu Längendimension in der zweitenPotenz. Der Druck ist p=F/A, somit ist Druck massstäblich geringen.

Dichte:

Betrachtet man das Volumen so ist dies die Länge in der dritten Potenz enthalten. Die Masse ist direkt Proportional zum Volumen - somit geht die Längendimension in der dritten Potenz ein. Da die Dichte Masse/Volum ist, hebt sich Längendimension in der dritten Potenz auf. Somit kann kann aus sicht der Dichte "normales Hydrauliköl" verwendet werden.

Viskosität:

Hier ist die massstäbliche Berurteilung nicht ganz so einfach.

Kapilarwirkung:

Aber wie sieht es aus mit der Kapilarwirkung? Kann man ein Öl überhaupt in ein Schlauch mit einem Durchmesser < 1mm einfüllen, ohne das die Kapilarwirkung das Öl wieder herausfördert?

Adhäsion und Kohäsion

Sind durch die Adhäsion die Druckverluste in Schläuche und Zylinder so gross, das die Arbeitskräfte vernachlässigbar werden?

Verhindert die Kohäsion die Förderung von Öl durch die Pumpe?

 

Es sind noch viel Fragen zu klären - packen wir es an.